Der Transmitter AMS 3220 ist die Steuer-, Versorgungs- und Auswerteeinheit für die AMS Rauchgassonden. Der Transmitter AMS 3220 wird mit einem 6-adrigen, geschirmten Spezialkabel mit der Rauchgassonde verbunden. Über das Spezialkabel wird die Sonde mit Spannung für die Beheizung der ZrO2 Sonde versorgt. Über die mitgeführte Signalleitung erhält der Transmitter die Sondensignale zur Auswertung. Am Display des Transmitters werden aktuelle Messwerte, Statussignale und alle steuerungsrelevanten Sondensignale, wie Heizspannung, Offset und eventuelle Fehler angezeigt. Die Sauerstoffkonzentration steht über den potentialfreien Analogausgang sowie digital über die RS 232 Schnittstelle zur Verfügung. Weitere Meldungen sind über potentialfreie Kontakte verfügbar. Die Kalibrierung der Rauchgassonde erfolgt über die Menüsteuerung am Transmitter. Während einer Kalibrierung ist das Analogsignal auf den letzten Messwert “eingefroren“. Das Statussignal sendet “Wartung“.
Die Montage des Transmitters AMS 3220 erfolgt in der Regel im GFK-Gehäuse der Pneumatikeinheit. Standardmäßig wird der Transmitter AMS 3220 in einem Gehäuse mit der Schutzart IP 65 eingebaut. Für die Montage des Transmitters in der Ex-Zone 1 steht eine Gehäusevariante in der Schutzart Ex-d zur Verfügung.
Der Transmitter AMS 3220 ist in Verbindung mit dem AMS ZrO2 Sensor eignungsgeprüft durch den TÜV Rheinland für Anwendungen nach TA-Luft, 13. und 17. BImSchV und erfüllt die Anforderungen der QAL 1 nach DIN EN 14181 und DIN EN ISO 14956. Die Registriernummer der Eignungsprüfung lautet 936/807023/A.
Der Transmitter AMS 3220 kann mit allen AMS Rauchgassonden eingesetzt werden.